Popbüro Südlicher Oberrhein
Popbüro Südlicher Oberrhein
Das Popbüro Südlicher Oberrhein ist Anlaufstelle für Popkultur und Popularmusik in Freiburg und der Region. Es liegt in der Trägerschaft der Jazz & Rock Schulen Freiburg und ist Mitglied von popBW, der Vereinigung der Popbüros Baden-Württemberg. Wir fördern junge Musiker*innen, unterstützen Veranstaltende und Initiativen und stärken die regionale Szene durch Bühnen, Qualifizierung und gezielte finanzielle Impulse.
Eng vernetzt arbeitet das Popbüro mit dem Popbeauftragten der Stadt Freiburg im Kulturamt, Tilo Buchholz. https://www.freiburg.de/pb/-/205348/popbeauftragternachtkulturbeauftragte/oe6050385
Projekte
• MyStage: Newcomerbühne: Junge Bands sammeln erste Live-Erfahrung unter professionellen Bedingungen, pädagogisch begleitet.
• Showcase Freiburg: Aufstrebende regionale Acts präsentieren sich einem breiteren Publikum und knüpfen Kontakte.
• Workshops und Qualifizierung: Jährliche Workshopreihe zu Produktion, Tontechnik, Selbstvermarktung, Booking und Musikbusiness.
• Szeneförderung und Vernetzung: Förderimpulse, Beratung und Kooperationen für Kollektive, Initiativen und Spielstätten.
Mikroförderung
Die Mikroförderung unterstützt kleine Pop-Projekte in der Region mit 250 bis 1.000 Euro, zum Beispiel Konzerte, Produktionen, Promotion oder Technik. Antragsberechtigt sind Bands, Künstler:innen, Kollektive, Veranstaltende und Initiativen mit Hauptwohnsitz in der Region Südlicher Oberrhein. Über die Förderung entscheidet eine Jury. Finanziert wird sie durch das RegioNet der Popakademie Baden-Württemberg.
Aktuell (Runde 2026): Antragsfrist war der 30.09.2026. Förderzusagen erfolgen bis Mitte Oktober, Projekte laufen bis 31.12.2026. Die nächste Ausschreibung geben wir hier bekannt.
Rückblick 2025: 2025 hat das Popbüro Südlicher Oberrhein die Mikroförderung erstmals umgesetzt: kleine Beträge für Vorhaben, die für größere Programme zu klein sind, finanziert über das RegioNet der Popakademie Baden-Württemberg. Knapp 80 Anträge mit rund 56.500 Euro Bedarf trafen auf rund 14.300 Euro Budget. Gefördert wurden 26 Projekte mit 300 bis 1.000 Euro.
Konzerte: TOBIJ, we are ALVA, Full Stop, The Deadnotes, KID-O, Wodanhalle, Niko Halfmann
Produktion und Promotion: LOLA & BVCK, Elektrosauna, SNARK, Heirs to the Wild, Partiprivati, flrrn, Äl Jawala, Tilda und Randale, Max Büttner, Sascha Bendiks, Sound of Smoke, Blechbengel
Technik und Infrastruktur: ISMS Collective, Chickenhill Culture Club, Clara Baumann, Ferdi Kavall, Unicorn Sessions, Blues Association
Neue Formate: Franklin Moonway, Podcast „Music and Pain“
Wirkung im ländlichen Raum: Die Förderung wirkte nach Staufen, St. Märgen, Gutach, Vogtsburg und Mahlberg-Orschweier, ebenso nach Lahr und Emmendingen. Full Stop spielten in Staufen, wo außerhalb der Klassik kaum Konzerte stattfinden. We are ALVA feierten ihr Release in Lahr, wo die Band gegründet wurde. Mit wenigen hundert Euro entstehen Bühnen, wo sonst keine wären.
Kontakt: Christian Pertschy, popbuero@jrs.org


















