Saxofon

Der Belgier Adolphe Sax wollte ein Holzblasinstrument bauen, das es mit der Lautstärke einer Trompete aufnehmen kann, so virtuos zu spielen ist wie eine Klarinette und obendrein auch noch dem Wetter zu trotzen weiß. Herausgekommen ist das Saxofon, das, wie die Klarinette, angeblasen wird über ein Mundstück mit integriertem schwingenden Rohrblatt, aber versehen ist mit einem Korpus aus Metall. Der begnadete Klarinettist und Sohn eines Instrumentenbauers ließ sich im Laufe seines Lebens (1814-1894) mehr als 30 Erfindungen patentieren. Sie sind alle vergessen – bis auf das Saxofon. Weshalb? Hector Berlioz, Komponist und Musikkritiker im Paris des 19. Jahrhunderts, formulierte treffend: „Nach meiner Ansicht beruht der besondere Wert in der verschiedenartigen Schönheit ihres [der Saxofone Sopran bis Subkontrabass] Ausdrucks: bald feierlich-ernst und ruhig, bald leidenschaftlich, dann träumerisch oder melancholisch wie ein abklingendes Echo oder wie die unbestimmten Klagen des Wehens im Walde […].“ In diesem Sinne hat es einen unvergleichlichen Siegeszug angetreten und das ganz besonders im Jazz und Twist, im Blues und Soul, im Rock und Ska, um nur einige zu nennen.

Unsere Dozenten für Saxofon:

Mario Ferraro
Jürgen Hagenlocher
Holger Rohn
Tom Timmler

„Rookie“ – Dozent in Ausbildung:

Malte Breuhaus

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