Saxofon

Das Saxofon oder auch Saxophon ist, anders als man auf den ersten Blick annehmen würde, ein Holzblasinstrument. Es begeistert mit seinen vielen verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten.

In allen Genres zuhause

Von warmen und sanften Tönen bis hin zu rauen und schnarrenden Klängen kann das Saxophon Emotionen auf ganz besondere Weise transportieren.

Und so ist es nur natürlich, dass dieses Holzblasinstrument vor keinem Genre Halt macht. Jazz, Pop- und Rockmusik, Blues, Funk, Soul oder elektronische Musik – die Einsatzmöglichkeiten für das Saxophon sind nahezu unbegrenzt. Sowohl als Soloinstrument wie auch in Ensembles (unter anderem Bigbands oder Jazzbands) ist es sehr gefragt.

Eine besonders gefragte und gefeierte Jazz-Saxophonistin ist derzeit Alexandra Lehmler. Sie zeigt mit ihren Kompositionen und Improvisationen, was man mit diesem Instrument alles machen kann.

Ein bekanntes Beispiel für das Saxophon in der Rockmusik ist der Song Baker Street von Gerry Rafferty, der für sein markantes Saxophonsolo unvergessen ist.

Saxofon – Unterricht, der Freude macht

Zunächst vermitteln wir im Saxophon-Unterricht an den Jazz & Rock Schulen Freiburg die Basistechniken und erkunden gemeinsam mit unseren Schüler*innen die Klangvielfalt dieses besonderen Instruments. Dabei richten wir den Unterricht an den Interessen unserer Schüler*innen aus. Denn wenn Musik Spaß macht, lernt es sich am besten. Gerne unterrichten wir auch Improvisation für den Solo-Auftritt oder in der Band.

Wer das Instrument erst einmal unverbindlich kennenlernen möchte, kann an unserer Musikschule in Freiburg jederzeit eine Probestunde vereinbaren.

Unsere Dozenten für Saxofon:

Mario Ferraro
Jürgen Hagenlocher
Holger Rohn
Tom Timmler
Malte Breuhaus

 

Noch mehr Wissenswertes über das Saxophon

Der Belgier Adolphe Sax wollte ein Holzblasinstrument bauen, das es mit der Lautstärke einer Trompete aufnehmen kann, so virtuos zu spielen ist wie eine Klarinette und obendrein auch noch dem Wetter zu trotzen weiß. Herausgekommen ist das Saxofon, das, wie die Klarinette, angeblasen wird über ein Mundstück mit integriertem schwingenden Rohrblatt, aber versehen ist mit einem Korpus aus Metall.

Der begnadete Klarinettist und Sohn eines Instrumentenbauers ließ sich im Laufe seines Lebens (1814-1894) mehr als 30 Erfindungen patentieren. Sie sind alle vergessen – bis auf das Saxofon. Weshalb? Hector Berlioz, Komponist und Musikkritiker im Paris des 19. Jahrhunderts, formulierte treffend: „Nach meiner Ansicht beruht der besondere Wert in der verschiedenartigen Schönheit ihres [der Saxofone Sopran bis Subkontrabass] Ausdrucks: bald feierlich-ernst und ruhig, bald leidenschaftlich, dann träumerisch oder melancholisch wie ein abklingendes Echo oder wie die unbestimmten Klagen des Wehens im Walde […].“ In diesem Sinne hat es einen unvergleichlichen Siegeszug angetreten und das ganz besonders im Jazz und Twist, im Blues und Soul, im Rock und Ska, um nur einige zu nennen.

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